Heike Lehmann wurde 1959 in Stendal geboren. Nach dem Abitur und Lehrerstudium in Erfurt wandte sie sich der Collage zu. Diese wurde bestimmend für ihr künstlerisches Schaffen. Ihr gelingt es, den Betrachter in den Zauber der collagierten Welt mitzunehmen – eine eindrucksvolle und einprägsame Antwort auf die Frage nach uns selbst. Ihr künstlerisches Repertoire reicht von Druckgrafiken bis zum Buch. Mensch und Ding in Bewegung, das Einfangen einer Geste, einer Situation und des individuellen Charakters machen ihre Werke unverwechselbar.

 

Techniken und künstlerische Auseinandersetzung

 

"Das Hauptfeld meiner künstlerischen Tätigkeit ist die Collage auf Stoff und Papier.

Bei Stoffarbeiten nutze ich die Maschinenapplikation, freie Webereien und Patchwork, wobei die Papiercollage und Mischtechniken die Vorstudien zu meinen Wandtextilien liefern.

Die Collage bietet mir genügend Spielraum, um mit verschiedenen Materialien bis hin zu Abfallprodukten zu experimentieren. Die „Bausteine“ meiner Arbeiten übermale, überklebe, zerreiße ich, kombiniere sie mit handgeschöpften Papieren.

Als Inspirationen dienen mir Erlebnisse und Eindrücke meiner Studienreisen oder des
Alltags. Ich sammle die sichtbaren und in mir haftenden „Spuren“ ein; verarbeite sie mit meinen Skizzen zu Bildern.
Meine Bilder sind nicht realistisch, nie ganz abstrakt - eine Spurensuche oder Metamorphose, Zeichen dafür, dass Eindrücke nicht spurlos an einem vorbeigehen.

Gerade die Collage aus Papieren bietet für die Haptik neue Herausforderungen - man nimmt Dinge aus der Natur bewusster wahr, „testet“ Materialien auf Brauchbarkeit für die gestalterische Absicht.

In den letzten Jahren wurden die Stoffarbeiten immer mehr durch das Experimentieren mit Papiercollagen und den Druckgraphiken abgelöst. Bei experimentellen Drucken fasziniert mich besonders die Variationenvielfalt sowohl mit den fertigen Drucken als auch mit den Druckstöcken. Die Ergebnisse finden sich in meinen Collagen und Künstlerbüchern wider." 

(Heike Lehmann in einem Statement über ihre Arbeit - 2011)

 

Ausstellungen

  • Bad Blankenburg
  • Kronach
  • Schleiz (mehrfach)
  • Lobenstein
  • Zeulenroda
  • Pleinair-Ausstellung „Kohle, Landschaft, Mensch & Energie“:
  • Tagebau Nochten
  • Bad Muskau
  • Weißwasser (mehrfach)
  • Regierungspräsidium Dresden
  • Dresden (mehrfach)
  • Radebeul (mehrfach)
  • Landesvertretung Sachsens in Berlin
  • Sächsische Vertretung in Brüssel
  • Unterwellenborn
  • Auerbach (mehrfach)
  • Görlitz (mehrfach)
  • Erfurt
  • Hof (mehrfach)
  • Mosbach (Odenwald)
  • Buchen (Odenwald) dazu erschien ein Katalog
  • Jena
  • Falkenstein
  • Bad Schmiedeberg
  • Landwüst
  • Mühltroff (mehrfach)
  • Plauen (mehrfach)
  • Zirndorf
  • Jelenia Góda

Künstlerische Arbeit seit 1985

  • Mitglied der Fördergruppe für Textilgestaltung des Bezirkes Gera
  • Mitglied der Fördergruppe TTK (Thüringer Textilkunst)
  • Studienreisen nach Israel und Griechenland
  • Plenair im Tagebau Nochten
  • Aufnahme im Katalog „Zeitgenössische Kunst aus dem Vogtland“
  • Studienreise nach Pompeji/ Herculaneum und Barcelona
  • Studienreise nach Rom
  • Studienreise nach Prag
  • Mitglied im Oberlausitzer Kunstverein e. V.
  • ehemaliges Mitglied im Kunstverein Hof e. V.